Wanderfahrt auf Hase und Ems

An einem frühen Morgen im Juli 2017 machten sich 16 Ruderinnen und Ruderer auf zur Wanderfahrt auf Hase und Ems. Direkt nach der Ankunft wurde erwartungsvoll der Anhänger entladen und die Boote aufgeriggert. Die Steuerleute mussten auf der Hase immer einen guten Blick voraus haben, da es immer wieder überraschende Untiefen und knapp unter der Wasseroberfläche liegende Felsbrocken bereit hielt. Durch die immer wieder zugewachsenen oder nicht mehr lesbaren Kilometerschilder machte sich immer wieder Ratlosigkeit breit wo man denn nun genau sei. Der Pausensteg wurde dennoch nicht verfehlt, wo unser Landdienst schon wartete. Nach einer stärkenden Pause ging es nun wieder in die Boote und der Rest der Hase sollte auch noch bezwungen werden. Zum Ende der ersten Etappe wurde es für den ein oder anderen nochmals kräftezehrend da mit zunehmender Breite der Hase auch die Fließgeschwindigkeit abnahm und damit kräftigeres Rudern notwendig wurde. Dann kam aber doch noch der Steg des Meppener Wassersportvereins in Sicht.

Dank des zügigen Packens aller, konnte es schnell auf die Ems gehen. Schnell zeigten sich die Gegensätze von Hase und Ems, man hatte es nun nicht mehr mit engen Kurven und Untiefen zu tun, sondern mit Begegnungen von Schiffen und Jachten und natürlich den Schleusen des Dortmund-Ems-Kanals. Zeitlich standen alle Boote ein wenig unter Druck, da auf dem Dortmund-Ems-Kanal sonntags nur bis 14 Uhr geschleust wird. Nach dem Passieren der letzten Schleuse, die noch so gerade erreicht wurde, folgten nur noch etwa drei km bis zum Ziel. Nach der Ankunft wurden schnell alle Boote aus dem Wasser geholt, abgeriggert und auf dem Anhänger verstaut und es konnte nach Hause gehen.

Foto: Theresa Pepers

Text: Gerrit Wittenbrink

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